12/26/20
fahrrad fahren statt fitnessstudio

Abnehmen mit Verstand

Viele Menschen kennen das Phänomen: Sie würden gerne ein paar Pfund abnehmen, stellen aber mit der Zeit fest, dass dieser Plan ohne Konzept meist nur kurzfristig von Erfolg gekrönt ist. Effektiv ist es daher, mit Verstand an dieses Projekt heranzugehen. Denn das Projekt Abnehmen kann am besten mit einem Plan umgesetzt werden. Zunächst einmal ist es sicherlich empfehlenswert, sich für eine Sportart zu entscheiden, welche dem eigenen Geschmack entspricht. Das kann zum Beispiel Krafttraining sein, Joggen, Schwimmen, Radfahren oder dergleichen.

Zuhause effektiv trainieren

Wer keine Lust hat, in ein Fitnesscenter zu gehen, kann sich auch gerne für einen Heimtrainer entscheiden. Stepper gibt es zum Beispiel für kleines Geld, sie nehmen kaum Platz in Anspruch und das Trainieren auf solchen Geräten ist sehr effektiv. Voraussetzung ist allerdings, dass der Sport auch langfristig betrieben wird. Besser also nur 20 Minuten und das zwei bis drei Mal die Woche als eine halbe Stunde und länger und das nur einmal die Woche. Wer langen Atem hat, wird nach einiger Zeit definitiv belohnt und kann auf diese Weise auch seinen Körper entwässern. Ergänzend dazu ist es natürlich wichtig, eine bestimmte Kalorienzahl nicht zu überschreiten. Diese können Abnehm-Willige leicht errechnen lassen, unter dem Strich kommt es hier auf das jeweilige Gewicht an, aber auch auf den Leistungsumsatz. Wer also regelmäßig trainiert, darf zwischendurch also auch gerne einmal etwas schlemmen. Das motiviert zudem, auch langfristig durchzuhalten und genau darauf kommt es letztendlich an.

Individuellen Ernährungsplan erstellen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Dieser Leitsatz gilt in jedem Fall auch für die Einnahme der täglich eingenommenen Lebensmittel samt Kalorien. Mitunter raten Experten dazu, keine Kalorien zu zählen, sondern einfach auf gesunde Nahrung zu setzen. Hier gilt es jedoch zu bedenken, dass auch Haferflocken, Obst und manche Gemüsesorten gar nicht mal wenig Kalorien haben und daher zu Übergewicht führen können, wenn sie in zu hohem Maß konsumiert werden. Das Gleiche gilt auch für diverse Milchprodukte, selbst wenn sie keine Zusatzstoffe enthalten.

Etwas Kontrolle bezüglich er Kalorieneinheiten kann also nicht schaden und Abnehm-Willige sind auf der sicheren Seite. Bei Bedarf können etwa einmal in der Woche sogenannte Schlemmertage eingelegt werden. Dann ist sogar auch mal Pizza, Kuchen oder Burger erlaubt. Damit der Gang auf die Wage am Tag darauf nicht zur schlechten Laune führt, empfiehlt es sich, dann abends nur noch einen kleinen Eiweißsnack zu essen. Ein individueller Ernährungspan ist auf den Alltag und den Geschmack der jeweiligen Person abgestimmt.

Fazit

Abnehmen wird langfristig klappen, wenn ein individueller Plan erstellt wird. Dieser besinhaltet die wöchentlichen Trainingseinheiten, die Trainingsmethode und Dauer. Zudem hilft ein Ernährungsplan, wobei es auch sinnvoll sein kann, die eingenommenen Mahlzeiten aufzuschreiben, damit die Kontrolle des Essverhaltens erhalten bleibt. So können Sündertage schnell wieder ausgebügelt werden und ein Stück Kuchen zerstört nicht gleich das ganze Projekt.

12/11/20

Brownies backen ohne tierische Produkte? – So funktioniert‘s

Butter – sie schmeckt hervorragend auf Toast, ist für das Backen unverzichtbar und verleiht jeder Speise einen reichen Geschmack. Wenn Sie jedoch versuchen, weniger Milchprodukte zu verwenden oder ganz auf tierische Produkte zu verzichten, haben Sie sich möglicherweise gefragt, ob es so etwas wie vegane Butter gibt. Die gleiche Frage stellt sich auch bei Milch und Eiern. Diese Zutaten sind alle, vor allem bei Brownies, unverzichtbar. Es gibt dafür jedoch gute Alternativen, sodass Sie vegane Brownies backen können, die den Originalen geschmacklich und von der Konsistenz in nichts nachstehen. Prinzipiell gibt es natürlich viele bekannte Alternativen für Kuhmilch, und zwar Reis-, Mandel- oder beispielsweise Sojamilch. Jedes dieser Alternativen kann in der gleichen Menge als Ersatz für gewöhnliche Milch bei der Zubereitung von Brownies verwendet werden. Kokosmilch hat zusätzlich den Vorteil, dass diese nicht nur etwas dicker in der Konsistenz ist, sondern den Brownies auch einen nussigen Geschmack verleiht.

Bunte Schokobrownies auch ohne tierische Produkte

Woraus besteht vegane Butter?

Es kommt auf die Marke an. Die meisten verwenden bei der Herstellung ihrer Butter Oliven-, Soja-, Palm- und beispielsweise Rapsöl. Vegane Butter kann aber auch ohne Palmöl hergestellt werden. Kokosöl, Sonnenblumenöl und sogar Zutaten wie Cashewnüsse oder Mandeln werden verwendet. Der Geschmack von veganer Butter variiert je nach Marke und Zutaten. Kokosöl sowie natürlich Cashewnüsse, verleihen der Butter beispielsweise einen nussigen Geschmack.

Wie lassen sich Eier ersetzen?

Eier sind aufgrund ihrer schäumenden und bindenden Eigenschaften ein wichtiger Bestandteil bei der Zubereitung von Brownies. Die Eierproduktion ist jedoch für erhebliche Tierschutzprobleme, Umweltschäden und Gesundheitsrisiken verantwortlich. Einige Hersteller bieten aus diesem Grund verschiedene Alternativen an. Zum einen betrifft dies Apfelmus. ¼ Tasse entspricht dabei 1 Ei. Die Verwendung von Apfelmus ist nicht nur eine kalorienarme Alternative, sondern sorgt bei den Brownies zudem für mehr Feuchtigkeit und einen intensiveren Geschmack. Eine weitere Möglichkeit Eier zu ersetzen, sind reife Bananen. Auch diese verleihen der Brownie-Mischung zusätzliche Süße und mehr Feuchtigkeit. Sie müssen bei der Verwendung von Bananen jedoch etwas mehr Backpulver verwenden, damit die Brownies nicht hart werden. Auch Leinsamen können anstelle von Eiern im Rezept verwendet werden. Kombinieren Sie einen Esslöffel gemahlenen Leinsamen mit 3 Esslöffeln Wasser und lassen Sie die Mischung 5 Minuten stehen, um sie zu verdicken. Gemahlener Leinsamen emuliert die Bindungseigenschaften von Eiern in jeder Art von Dessert. Zuletzt ist auch Kichererbsenmehl ein hervorragender Ersatz für Eier. Das Mehl ist besonders reich an Eiweiß und ein hervorragendes Bindemittel. Es hat nicht nur eine ähnliche Textur, sondern auch einen ähnlichen Geschmack wie Eier und wird die aus diesem Grund häufig auch als Eierersatz für Omelettes verwendet.

Brownies ohne echte Schokolade?

In einigen Rezepten wird nicht nur Kakaopulver, sondern zusätzlich auch fertige Schokolade benötigt. Die meisten Menschen, die auf tierische Produkte verzichten möchten, verwenden entweder reine Bitterschokolade, die keine Milch enthält, oder vegane Schokolade, die mit einem Milchersatz zubereitet wurde. Es zeigt sich somit, dass es für jede Zutat eine passende, vegane, Alternative gibt, die sowohl von der Konsistenz als auch von dem Geschmack her passt.

12/9/20

Fettabschneidesysteme: Ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz

Industrielle Friteuse erzeugt fettiges Essen

Nur ein Tropfen Öl oder flüssiges Fett können bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Wenn Fette oder Öle in das Trinkwasser gelangen, hat dies schwerwiegende Folgen. Bei einer Verunreinigung von Böden oder Gewässern haften stets die Verursacher. Die Beseitigung der Umweltschäden, die durch unkontrolliert ausgetretenes oder mangelhaft abgefangenes Fett oder Öl entstehen, ist aufwendig und teuer. Hat der Verursacher keine spezielle Versicherung für einen solchen Fall, können ihn die entstehenden Entsorgungs- und Sanierungskosten in den finanziellen Ruin treiben. Davor schützt der Einbau eines, mit den Abwassereinrichtungen vorschriftsmäßig verbundenen, Fettabscheiders.

Seit 1940 in Deutschland gesetzlich verordnet

Bereits vor 80 Jahren verpflichtete der Gesetzgeber alle Verursacher von öl- oder fetthaltigen Abwässern, geeignete Maßnahmen zu treffen, um die Rückstände „abzuscheiden“. Im Laufe der Jahrzehnte wurden die Anforderungen und Vorschriften zunehmend detaillierter. Heute gilt neben dem Bundeswasserhaushaltsgesetz und diversen Abwasserverordnungen der Kommunen auch die DIN-Norm 1825. In dieser (zweiteiligen) Norm für Fettabscheider wird genau definiert: Funktionsgrundsätze, Einbau, Betrieb, Kennzeichnung und auch die regelmäßige Wartung der Reinigungssysteme. Danach dürfen nur fett- und ölfreie Abwässer in die Kanalisation gelangen, um so schwerwiegende Verschmutzungen von Grundwasser und Umwelt zu verhindern. Ein weiterer Grund für das öffentliche Interesse und die ausführlichen Vorschriften ist der Aspekt der Sauberhaltung von Abwasserrohren und -kanälen. Die schmierigen Rückstände haften nämlich an den Innenwänden der Rohre. Nach und nach kommt es dann zu einer (meist irreparablen) Verstopfung der Abflusssysteme. Auch werden Schädlinge von energiereichen Fettablagerungen angelockt und stellen dann ein hygienisches Risiko dar.

Einfaches und effektives System

Wer schon einmal ein Salatdressing aus Essig und Öl anrichtet, konnte beobachten, wie sich das Öl, auf der Oberfläche schwimmend, von anderen Flüssigkeit absetzt. Der Grund dafür sind die unterschiedlichen spezifischen Dichten der Flüssigkeiten. Diese physikalischen Prozesseigenschaften – Phasentrennung genannt – werden in den Fettabschneidesystemen genutzt. 85 % der Fettabscheider arbeiten nach dem Gravitationsprinzip. Vereinfacht beschrieben funktionieren die Systeme mit einer Art Sammelbecken. In diesem kommt das Abwassergemisch zunächst zur Ruhe. Fette und Öle setzen sich auf der Oberfläche ab und werden dann in einem speziellen Raum gesammelt. Gleichzeitig sinken schwerere Stoffe auf den Boden des Sammelraums in einen Schlammfang. Nach diesem (Vor)Reinigungsprozess kann das fettfreie Abwasser den regulären Weg in die Kanalisation fortsetzen.

Der Einsatz in der Praxis

Jeder Bürger ist zur Reinhaltung der Gewässer verpflichtet. Vorsätzliche, aber auch unbeabsichtigte Einleitung von Gefahrstoffen wie Fett und Öl in öffentliche Gewässer ist ein Straftatbestand. Gewerbetreibende müssen darüber hinaus eine aktiven Vorreinigung der Abwässer vornehmen. Abscheider nach DIN 1825 sind vorgeschrieben für Großküchen, Restaurants, Hotels, Imbissstuben – überall dort, wo gewerblich Essen ausgegeben wird.
Für Unternehmen die Lebensmittel industriell herstellen oder verarbeiten, gibt es noch strengere Auflagen. Bei Fisch verarbeitenden Betrieben, Molkereien, Käsereien, aber auch Firmen die beispielsweise Küchenabfälle zu Tierfutter verarbeiten, reicht ein herkömmlicher Fettabscheider nicht aus. Hier fallen nämlich emulgierte Flüssigkeiten an. Emulsionen sind Fett/Öl/Wasser-Gemische, die sich mit dem Schwerkraftprinzip der DIN 1825 Abscheider nicht mehr trennen lassen. In diesen Fällen kommen zusätzlich Flotationsanlagen zum Einsatz. Diese spalten die Emulsion physikalisch und/oder chemisch in ihre ursprünglichen Bestandteile auf, um sie dann abscheiden zu können.